Blind Weinabo

Probeschluck Weinabo "Blind"

Mit dem „Blind“ Weinabo kannst du dich überraschen lassen und dabei neue spannende Weine kennenlernen. Jeden Monat erwarten dich 3 neue Weine, eingepackt in schwarzem Seidenpapier. Mit einem QR Code kannst du nach der Blindverkostung mehr über den Wein, die Region und den Winzer erfahren.

Warum blind verkosten?

Die große Weinwelt hat viel Gutes zu bieten, dennoch trinken wir sehr oft das gleiche. Wenn wir unbekanntes probieren, sind wir leider zu sehr voreingenommen und probieren den Wein mit nicht gewünschten Emotionen. Zum einen kann es das Etikett sein, welches einen negativ auf den Wein einstimmt. Zum anderen urteilen wir über den Wein, bevor wir ihn noch probiert haben. Entweder ist es die Rebsorte, die dir nicht jedes Mal schmeckt oder der Winzer, von dem du nur schlechtes gehört hast. Bei einer Blindverkostung kannst du aber besser bestimmen, ob dir der Wein schmeckt oder nicht. Man fokussiert sich dabei zu 100% auf den Wein, den man im Glas hat.

Blind Tasting als Übung

Wenn man über die verschiedenen Regionen der Weinwelt lernen möchte, muss man die wichtigsten Weine probiert haben. Es geht darum, sich ständig weiterzubilden und die aktuellen Trends zu verkosten. Viele Weine stehen dem Endverbraucher jedoch gar nicht zur Verfügung, oder man findet sie online nicht. Selbst wenn man schlussendlich alle Weine für das Blind Tasting zusammen hat, ist es fast unmöglich nicht zu wissen was man probiert – da man ja die Weine schließlich eingekauft hat. Viele unserer Sommelier Kollegen verkosten deshalb seltener blind. Dank unserer jahrelangen Erfahrung können wir aber sagen – eine Blindverkostung bringt einen wieder am Boden der Tatsachen zurück.

Wie man Weine blind probiert?

Um den Wein bei einer Blindverkostung zu erraten, gibt es verschiedene Punkte, an denen man sich orientieren kann. Allerdings kommt es hierbei nicht nur an das Wissen und die Erfahrung an, sondern auch um die Tagesverfassung und den Gaumen.

1. Color

Farbe Die Farbe eines Weines kann dir schon viele kleine Hinweise geben, um den Wein zu bestimmen. Helle Weine sind meist vinifiziert von hellhäutigen Beeren wir Pinot Noir und Nebbiolo. Es kann selbstverständlich auch sein, dass der Wein weniger Zeit auf der Maische verbracht hat und deshalb heller ist. Grundsätzlich werden Rotweine mit dem Alter heller und brauner, Weißweine dunkler und goldener. Die Schlieren im Weinglas, wenn du dein Glas schwenkst, geben dir Hinweis auf den Extrakt im Wein. Je mehr Fenster sich bilden und je langsamer es runter läuft, desto mehr Extrakt hat der Wein. Was sich seitlich am Weinglas schliert ist das Glycerin, welches eine Kombination aus Zucker, Alkohol und Co ist. Jedoch kommt es natürlich viel mehr auf Geruch und Geschmack bei einer Blindverkostung an.

2. Odor – Geruch

Bei einem Blind Tasting hast du nur wenige Versuche, den Wein zu riechen. Die Nase gewöhnt sich nämlich nach einer gewissen Zeit an den Geruch – konzentrier dich deshalb gleich zu Beginn. Zuerst ordnest du ein, wie intensiv der Wein riecht. Als nächstes kannst du ermitteln, welche Aromen dir in die Nase steigen. Das fällt dir leichter, wenn du die Aromen in Gruppen einteilst. Riecht der Wein eher fruchtig, würzig, erdig, weinig oder nach einer Kombination. Frucht kannst du zum Beispiel in verschiedene Farben einteilen. Wenn du eher „grün“ riechst, riechst du wahrscheinlich Limetten, Paprika, Gräser und grünen Apfel oder? Wenn du Aromen wie Vanille, Karamell, Kokosnuss, Kakao, Tabak oder Gewürznelken riechst, dann wird der Wein wahrscheinlich im Holzfass gelagert worden sein. Je reifer die Aromen sind, desto älter wird der Wein im Glas sein.

3. Sapor – Geschmack

Wie verkostet man Wein bei einer Blindverkostung? Achte auf Restzucker, Säure, Tannin, Körper, Alkohol und Qualität. Ein kleiner Trick wie du Säure und Tannin voneinander unterscheiden kannst. Wenn du einen kleinen Schluck in den Mund nimmst und schlürfst, dann wirst du die Tannine auf der Zunge und am Gaumen spüren. Tannine sind polyphenole – also Bitterstoffe, die du als pelzig war nimmst. Nimm wieder einen Wein in den Mund und schlucke ihn runter. Beuge dich mit dem Kopf nach vorne und achte darauf, wie viel Speichel sich sammelt. Je mehr Speichel, desto mehr Säure hat der Wein. Den Körper eines Weines vergleiche ich bei einer Blindverkostung immer mit Milch. Einen leichten Wein vergleich ich mit einer leichten Halbfett Milch. Wenn du das Gefühl hast, „mehr“ im Mund zu haben, dann ist der Körper kräftig (Schlagsahne oder Buttermilch)

Du willst mehr über das richtige Verkosten bei einer Blindverkostung erfahren? Dann hör mal in unseren Podcast – Probeschluck Podcast

Jetzt zum Newsletter anmelden